• Volleyball Supercup 2018: Ticketvorverkauf für Volleyball-Highlight ist gestartet!
    VBL | Pressemitteilungen
    Der Volleyball Supercup 2018 findet am 28. Oktober erneut in Hannover statt. Ab sofort können Tickets für eines der Volleyball-Highlights des Jahres erworben werden.

    Der Volleyball Supercup 2018 findet am 28. Oktober erneut in Hannover statt. Ab sofort können Tickets für eines der Volleyball-Highlights des Jahres erworben werden.

    Nach dem mitreißenden und kurzweiligen Startschuss 2017, wird die TUI Arena auch in diesem Jahr wieder das Zuhause für den umkämpften Supercup, beim dem analog zur Fußballbundesliga der Sieger zwischen dem amtierenden deutschen Meister und dem Pokalsieger sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern ausgespielt wird.


    Jubelten 2017 über den Supercup-Sieg in der TUI Arena: die Frauen vom SSC Palmberg Schwerin (Foto: Sebastian Wells)

    Volleyball Supercup boomt und lockt als sportliches Event- und Familien-Highlight

    Die Zuschauer können sich eine Woche nach der Volleyball Weltmeisterschaft in Japan auf das Who is Who des deutschen Volleyballs freuen. Tickets sind ab sofort zwischen 15 und 42 Euro unter www.vbl-supercup.de zu erhalten. Mit der TUI Arena wartet eine hervorragende Veranstaltungshalle auf die Zuschauer. „Bei uns gab es eigentlich schon alles. Von 'Wetten dass..?' über Handball, Eishockey bis hin zu den Scorpions“, betont Benjamin Chatton, Geschäftsführer der TUI Arena.

    Nicht umsonst strömten im letzten Jahr knapp 6.000 begeisterte Zuschauer in die Halle. „2017 hat gezeigt, dass der Supercup in Hannover großes Interesse bei den Zuschauern als auch bei den Medien hervorgerufen hat. Ich bin mir sicher, dass der Zuspruch in diesem Jahr nochmal deutlich anwachsen wird“, freut sich Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball-Bundesliga auf die dritte Auflage. Der Supercup lockt durch eine besonders ausgelassene Stimmung und ein abwechslungsreiches Entertainment-Programm neben den Volleyballfans auch viele Event-Zuschauer und Familien an. 

    Die Stadt Hannover glänzt mit einer langen Volleyball-Historie sowie vielen aktiven Spielerinnen und Spielern dieses Sports. „Hannover ist und bleibt eine Sportstadt, ich betone dies immer sehr gern und halte diesen Begriff nicht für abgedroschen. Im Gegenteil, er belebt sich immer wieder neu. Zu einer Sportstadt gehören viele Komponenten: Die Angebote, die Sportstätten, die Sportvereine, die Sportverbände“, so Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt.

     

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2018** in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    11.04.2018 11:58
  • Supercup findet auch 2018 in der TUI Arena Hannover statt
    Supercup | VBL-News
    Das erste Volleyball-Highlight in der kommenden Spielzeit ist erneut der Supercup in Hannover. Am 28. Oktober spielen je zwei Frauen- und Männerteams zum zweiten Mal in Serie in der TUI Arena der niedersächsischen Landeshauptstadt den ersten Titel der Saison 2018/19 aus.

    Das erste Volleyball-Highlight in der kommenden Spielzeit ist erneut der Supercup in Hannover. Am 28. Oktober spielen je zwei Frauen- und Männerteams zum zweiten Mal in Serie in der TUI Arena der niedersächsischen Landeshauptstadt den ersten Titel der Saison 2018/19 aus.

    Die Premiere des Formates fand 2016 in der Mercedes-Benz Arena Berlin statt.

    Sowohl bei den Männern als auch den Frauen werden der amtierende deutsche Meister und der DVV-Pokalsieger vor stimmungsvoller Kulisse um den Siegerpokal kämpfen. Der Vorverkauf für den Supercup 2018 startet im März.

    Auch in diesem Jahr werden der amtierende deutsche Meister und der DVV-Pokalsieger sowohl bei den Männern als auch den Frauen in der Hannover um den Supercup kämpfen (Foto: Sebastian Wells)

    Stimmen zum Volleyball Supercup 2018

    Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover:

    „Wir freuen uns sehr, dass der Volleyball Supercup auch 2018 in Hannover durchgeführt wird. Schon die Premiere im vergangenen Jahr hat gezeigt, welches Potential diese Veranstaltung hat und wie sehr sie unsere umfangreiche Sportszene bereichert. Hannover ist eine Sportstadt, die von der Vielfältigkeit lebt. Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich der Supercup als hochkarätiges Volleyball-Event hier fest etabliert.“ 

    Zeljko Karajica, CEO von 7Sports, der Sportbusiness Unit der ProSiebenSat.1 Group:

    „Wir haben schon vor drei Jahren an das Konzept geglaubt, hochkarätigem Sport und Entertainment gemeinsam eine Bühne zu bieten. Die wachsenden Zuschauerzahlen und das mediale Interesse im vergangenen Jahr bestätigen uns, dass wir damit richtig liegen. Außerdem sehen wir durch die steigenden Abrufzahlen auf unserem Online-Sender Sportdeutschland.TV, dass Volleyball eine immer beliebtere Sportart wird. Wir freuen uns das Event gemeinsam mit der Volleyball Bundesliga ein weiteres Mal auszurichten.“

     Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer Volleyball Bundesliga:

    „Der Supercup ist das Event, das als Leuchtturm die Volleyball-Saison eröffnet. Wir haben hiermit ein weiteres Highlight in den deutschen Sport-Kalender integriert, das schon nach zwei Jahren sehr gut funktioniert. Mit der Sportstadt Hannover haben wir eine Heimat gefunden, die ähnlich dem DVV-Pokalfinalstandort Mannheim, optimale Bedingungen für die Volleyball-Familie liefert. Mit der ProSiebenSat.1 Group, dem Nordwestdeutschen Volleyball-Verband und der TUI Arena stehen uns Partner zur Seite, die mit ihrem Engagement auch 2018 dafür sorgen werden, dass der Supercup für alle Beteiligten und vor allem für die Fans erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.“

    Ralf Thomas, Geschäftsführer Nordwestdeutscher Volleyball-Verband:

    „Wir freuen uns sehr, dass der Supercup zum zweiten Mal in Folge in Hannover stattfindet. Die Zusammenarbeit mit der Volleyball Bundesliga war im letzten Jahr sehr intensiv und gut. Das wollen wir fortsetzen und weiter intensivieren. Mit dem parallel stattfindendem Tag des Volleyballs wollen wir gemeinsam mit der Stadt Hannover alle volleyball- und sportbegeisterten Menschen der Region ansprechen.“

    Peter Schachler, Eventmanagement TUI Arena:

    „Nach der erfolgreichen Premiere im Oktober 2017, freuen wir uns sehr, dass die TUI Arena erneut Schauplatz sein wird, wenn die besten deutschen Damen und Männer-Teams den Supercup-Gewinner ausspielen werden. Die Mischung aus Spitzensport und Entertainment macht diesen Event so besonders. Daher sind wir stolz, mit dem Volleyball Supercup der sportbegeisterten Region Hannover ein weiteres Highlight im Kalender 2018 bieten zu können. Darüber hinaus wäre es natürlich wünschenswert, wenn die Volleyball-Familie aus dem ganzen Land den Weg nach Hannover findet und dabei sein wird, wenn der erste offizielle Titel der Saison 2018/2019 vergeben wird.“

    06.02.2018 13:20
  • Friedrichshafen schafft Titelverteidigung beim Volleyball Supercup
    Supercup | VBL-News
    Hannover hat seinen Supercup-Sieger: Der VfB Friedrichshafen hat den Volleyball Supercup fest in der eigenen Hand, denn nach 2016 holte sich der VfB auch in diesem Jahr den 3.650 Gramm schweren Pokal erneut an den Bodensee. Im ewigen Duell der Giganten zwischen Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys setzten sich die Häfler am Sonntag mit 3:1 (23:25, 25:18, 25:18, 25:19) in der Hannoveraner TUI-Arena durch.

    Hannover hat seinen Supercup-Sieger: Der VfB Friedrichshafen hat den Volleyball Supercup fest in der eigenen Hand, denn nach 2016 holte sich der VfB auch in diesem Jahr den 3.650 Gramm schweren Pokal erneut an den Bodensee. Im ewigen Duell der Giganten zwischen Friedrichshafen und den Berlin Recycling Volleys setzten sich die Häfler am Sonntag mit 3:1 (23:25, 25:18, 25:18, 25:19) in der Hannoveraner TUI-Arena durch.

    Protopsaltis überragend beim Titelverteidiger

    Die 5.796 Zuschauer bekamen schon beim ersten Höhepunkt der gerade an diesem Wochenende gestarteten Saison einen echten Leckerbissen zu sehen, bei dem der VfB das Spiel nach verlorenem ersten Satz doch noch drehte. Überragender Akteur beim Sieger war der 24-jährige Athanasios Protopsaltis, der von den Zuschauern auch als MVP auserwählt wurde. Der Grieche erzielte 14 Punkte, nur David Sossenheimer war mit 18 Zählern noch etwas besser.


    Kapitän Simon Tischer vom Supercup-Sieger VfB Friedrichshafen herzt den MVP Athanasios Protopsaltis (Foto: Sebastian Wells)

    Dabei musste VfB-Trainer Vital Heynen auf seinen Neuzugang Martin Atanasov verzichten: Der Bulgare musste wegen einer Schulterverletzung passen und schaute sich das Spiel seines Teams als Zuschauer in Arena an. In seinem Team hatte Kapitän Simon Tischer in der Anfangsformation noch Daniel Malescha, David Sossenheimer, Athanasios Protopsaltis, Philipp Collin und Jakob Günthör neben sich auf dem Feld. Als Libero setzte Heynen gewohnt auf die Abwehrkünste von Markus Steuerwald. Auf der gegenüberliegenden Seite vertraute der Australier Luke Reynolds in seinem ersten Pflichtspiel an der BR Volleys-Seitenlinie auf Kapitän Robert Kromm, Adam White, Paul Caroll, Sebastian Kühner, Graham Vigrass, Aleksandar Okolic und Libero Luke Perry.

    Berlin startet stark, VfB kommt stärker zurück

    Es waren dann auch die Berliner Spieler, die im ersten Satz des Spiels die Akzente setzten und vor allem in der Endphase die Nerven behielten: 25:23 hieß es aus Sicht der Hauptstädter, bevor die Seiten gewechselt wurden. Dann aber setzte sich Friedrichshafen schon früh im zweiten Satz mit 10:8 ab und gab die Führung auch im Laufe des Durchgangs nicht mehr her – zu souverän agierte jetzt der Pokalsieger vom Bodensee, der mit einem Ass durch Simon Tischer das 25:18 und damit den Satzausgleich erzwang.

    Berlin zeigte sich nach dem Seitenwechsel zwar unbeeindruckt und startete mit einer 6:2-Führung in Satz zwei. Doch der VfB hatte dem im Laufe des Satzes ein mustergültiges Abwehrspiel entgegenzusetzen, mit dem sie die Hammer-Angriffe des Meisters entzauberten – es war letztendlich ein Monsterblock von Philipp Collin, der den VfB mit 2:1 in Führung brachte (25:18). Das Bild änderte sich auch im finalen Durchgang dieser zweiten Supercup-Partie des Tages nicht, denn Friedrichshafen blieb weiter am Drücker und hatte immer die passenden Antworten auf die BR Volleys-Reaktionen.


    Der Supercup-Sieger 2017 kommt wieder vom Bodensee: Der  VfB Friedrichshafen verteidigt seinen Titel (Foto: Conny Kurth)

    Die anschließende Siegerehrung war der krönende Abschluss eines Events, das durchweg positive Reaktionen hervorrief. Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga, bilanziert: „Wir sind mit der Premiere des Supercups in Hannover sehr zufrieden. Zusammen mit unseren Partnern werden wir die Veranstaltung in den kommenden Tagen auswerten und die Voraussetzungen für eine Wiederholung im nächsten Jahr besprechen.“

    Die Strategie, den Volleyballfans in Deutschland mit dem Supercup im Norden und dem Pokalfinale in Mannheim zwei Highlights zu bieten, werde man auf jeden Fall weiterverfolgen. „Ich danke insbesondere den Volunteers unserer Partnervereine GfL Hannover und SF Aligse für die großartige Unterstützung“, so Jung abschließend.

    Die Stimmen zum Spiel

    Vital Heynen (Trainer vom VfB Friedrichshafen):
    „Als erstes möchte ich allen Danken, denn das war eine schöne Kulisse zum Spielen. Eine schöne, volle Halle mit fünf bis sechstausend Leuten, das war perfekt, auch von der Organisation her. Und es fängt schon im zweiten Jahr an, dass meine Mannschaft unbedingt den Supercup gewinnen will. Vor zwei Wochen hatten wir eine Sitzung, ich war ehrlich und habe gesagt: ‚Der Supercup ist mir nicht so wichtig.‘ Die Spieler haben mich gesammelt überstimmt und mich überzeugt. Das zeigt, dass dieses junge Event anfängt, einen Wert zu haben. In Deutschland seid ihr Meister in Kritik: Aber das, was hier gemacht wurde, hat alle meinen neuen Spieler beeindruckt. Sogar mein Co-Trainer aus Polen kam hier rein und hat gesagt: Wow. Ich würde behaupten dieser Supercup und das Pokalfinale: Das ist einzigartig in der Welt.“

    Athanasios Protopsaltis (Außenangreifer, MVP vom VfB Friedrichshafen):
    „Der Schlüssel war, dass wir sehr clever gespielt und versucht haben, die ganze Zeit das Spiel zu kontrollieren. Ich denke, wir sind in einer besseren Form als Berlin, das hat man gesehen. Dieser Titel ist mental sehr wichtig für uns, weil er zeigt, wo wir stehen und worauf wir aufbauen können. Vielleicht denken einige, dass der Supercup nicht so wichtig ist – aber wir glauben daran, dass er sehr wichtig ist für uns, um auch als Mannschaft zusammenzuwachsen.“

    Robert Kromm (Kapitän Berlin Recycling Volleys):
    „Wir haben ganz gut angefangen heute, den ersten Satz ganz knapp gewonnen und da unsere Stärken ausspielen können. Das war unser Powerplay mit unseren harten Angriffen und harten Aufschlägen. Ab dem zweiten Satz haben wir leider echt schlecht angenommen, haben es unserem Zuspieler das Leben nicht leicht gemacht. Wir sind unpräzise geworden und Friedrichshafen hat viele Chancen bekommen, uns abzuwehren. Das macht es für uns schwer, weil wir nur hinterherlaufen. Wenn die einmal oben auf sind, wird es unheimlich schwer, dann gelingt ihnen auf einmal alles. Wir müssen das jetzt selbstkritisch analysieren und in der Woche daran arbeiten, dass wir unsere Stärken weiter ausbauen und an unseren Schwächen zu arbeiten. Dann werden wir gegen Düren (Liga-Start der BR Volleys am 14. Oktober in Düren, d. Red.) schon ein anderes Spiel sehen.“

    08.10.2017 18:34
  • Neuling Schwerin gewinnt Volleyball Supercup
    Supercup | VBL-News
    Die Volleyball-Damen vom SSC Palmberg Schwerin haben ihrer eh schon beeindruckenden Titelsammlung eine weitere Trophäe hinzugefügt: Der amtierende Deutsche Meister gewann im Duell mit dem Pokalsieger den Volleyball Supercup 2017. Am Sonntagnachmittag gelang dem SSC ein 3:0-Triumph (25:17, 25:14, 25:18) gegen Allianz MTV Stuttgart vor 5.796 begeisterten Zuschauern in der Hannoveraner TUI-Arena – und verhinderte so die Titelverteidigung Stuttgarts.

    Die Volleyball-Damen vom SSC Palmberg Schwerin haben ihrer eh schon beeindruckenden Titelsammlung eine weitere Trophäe hinzugefügt: Der amtierende Deutsche Meister gewann im Duell mit dem Pokalsieger den Volleyball Supercup 2017. Am Sonntagnachmittag gelang dem SSC ein 3:0-Triumph (25:17, 25:14, 25:18) gegen Allianz MTV Stuttgart vor 5.796 begeisterten Zuschauern in der Hannoveraner TUI-Arena – und verhinderte so die Titelverteidigung Stuttgarts.

    Titel gewonnen, Titelverteidigung verhindert

    Schon zu Beginn der Partie legte der elfmalige Meister und fünfmalige Pokalsieger aus Schwerin einen furiosen Start hin: Die Starting-Six von Trainer Felix Koslowski um Kapitänin Jennifer Geerties, Greta Szakmáry, Denis Hanke, Louisa Lippmann, Lauren Barfield, Marie Schölzel und die Libera Luna Carocci führte schnell mit 9:3 und zog Kapital aus dem nervösen Start des Pokalsiegers aus Stuttgart.


    Denise Hanke und Lauren Barfield setzen einen Doppelblock am Netz (Foto: Sebastian Wells)

    MTV-Trainer Giannis Athanasopoulos vertraute seiner Spielführerin Deborah van Daelen, Femke Stoltenborg, Renata Sandor, Mallory Grace McCage, Micheli Tomazela Pissinato, Michaela Mlejnkova und der Libera Teodora Pusic. Auch wenn beide Teams noch mitten in den Vorbereitungen stecken: Das Duell bot trotzdem viele spektakuläre Ballwechsel, die aber in Satz eins mehrheitlich an die Damen aus den Norden gingen – 25:17 gewann der SSC.

    Die gelbe Wand schiebt Schwerin zum Sieg

    „SSC-SSC-SSC“ sangen die Fans im gelben Block hinter dem Spielfeld der Schwerinerinnen, Kapitänin Jennifer Geerties eröffnete den Satz mit einem Ass und gab gleich die Richtung für diesen Durchgang vor. Jetzt waren ihre Kolleginnen Lippmann und Szakmáry auf den Außenpositionen nicht zu stoppen – allein diese beiden Schwerinnerinnen erzielten zusammen 29 Punkte (Lippmann 15, Szakmáry 14). Sie waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass ihr Team auch Satz zwei gewann (25:14).


    So jubeln die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin über den Supercup-Gewinn (Foto: Sebastian Wells)

    In Satz drei drehte Stuttgart am Anfang noch einmal auf: 8:6 führten die Allianz-Damen, Schwerins Coach Koslowski nahm eine Auszeit. Und nicht wenige erinnerten sich an das Pokalfinale 2017, dass Stuttgart nach einem 0:2 doch noch drehte. Doch die Schwerinerinnen rissen das Spiel wieder an sich, führten nach einem Hanke-Kracher wieder 14:13 und setzten sich bis zum Satzende wieder deutlich ab – nach dem 25:18 gab es nur noch Jubel auf der Seite des Deutschen Meisters, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte darf sich der SSC Palmberg Schwerin den Volleyball Supercup in die Vereinsvitrine stellen.

    Gänsehaut, dank Show-Act Tay Schmedtmann auch nach dem Spiel

    Die Schwerinerinnen haben ihren ersten Titelgewinn der Saison noch auf dem Spielfeld gebührend gefeiert, dann aber machten sie Platz für ein weiteres Highlight im Programm des Volleyball Supercups 2017: Tay Schmedtmann, Sieger aus The Voice of Germany 2016, hatte die Bühne ganz für sich und sorgte mit seinen gefühlvollen Songs für weitere Gänsehautmomente in der Arena.

    Die Stimmen zum Spiel

    Louisa Lippmann (SSC Palmberg Schwerin):
    „Wir trainieren erst seit Mittwoch zusammen, weil so viele von uns bei der Europameisterschaft waren. Dass wir dann hier so eine Leistung aufs Feld zaubern, ist unglaublich. Vor allem Greta (die ungarische Außenangreiferin Greta Szakmáry, erzielte 14 Punkte, d. Red.) hat ein mega Spiel gemacht und unglaublich abgeliefert. Auch als es im dritten Satz so knapp war, haben wir als Team super reagiert und sind bei uns geblieben. Es macht mega Spaß in dieser Mannschaft zu spielen und ich freue mich riesig auf die kommenden Wochen und den Start in der Volleyball Bundesliga.“

    Felix Koslowski (Trainer SSC Palmberg Schwerin):
    „Wir haben uns letzte Woche Mittwoch getroffen und uns als Mannschaft zum ersten Mal in einer ruhigen Runde zusammengesetzt: Da haben wir gleich gesagt: ‚Ey, es gibt doch nichts Schöneres in die Saison zu starten, als mit einem Finale. Es gibt was zu gewinnen und immer wenn es was zu gewinnen gibt, sollte man sich freuen.‘ So sind wir in das Spiel gegangen.

    Ich muss meinen Mädels ein riesen Kompliment machen. Für mich total überraschend war heute, dass unsere Annahme so gut stand – wir haben nur zweimal zusammen Annahme trainiert vor dem Spiel. Und in einem Spiel, wo wir in Stresssituationen kommen und eigentlich nur Automatismen greifen, haben sie so gut miteinander kommuniziert und so gut miteinander harmoniert. Ein riesen Kompliment an meine Mannschaft.“

    Giannis Athanasopoulos (Trainer Allianz MTV Stuttgart):
    „Wir haben nicht gut angenommen und unser Service war auch so aggressiv, wie er sein sollte. Vor allem wenn wir unter Druck waren, haben wir oft einen Fehlaufschlag gemacht. Ich glaube, dass war ausschlagend für unsere Niederlage. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und große Aufgaben in naher Zukunft zu meistern. Vier unserer Spieler sind erst am Donnerstag von der EM wiedergekommen, die müssen wir jetzt schnell in unser Spiel integrieren – dann können wir als Team auch ein besseres Niveau spielen.“

    08.10.2017 15:35
  • Supercup-Rekorde: Interessante Fakten rund um das Event
    Supercup | VBL-News
    Wer hat den härtesten Aufschlag? Wer ist die jüngste Spielerin? Hier findest du ein bisschen (Angeber-)Wissen für den Volleyball Supercup 2017. 

    Wer hat den härtesten Aufschlag? Wer ist die jüngste Spielerin? Hier findest du ein bisschen (Angeber-)Wissen für den Volleyball Supercup 2017. 

    Die Längsten

    Das wünschen sich viele Fans: Mit einem Volleyball-Star abklatschen. Da ist das nach-oben-Schauen allerdings vorprogrammiert, denn von Volleyball-Schuh bis Haarspitze misst BR-Volleys-Kapitän Robert Kromm stolze 2,12 Meter. Zum Vergleich: Ein handelsübliches Bett ist nur 2,00 Meter lang.

    Ebenfalls quer reinlegen muss sich dort auch Jakob Günthör vom VfB Friedrichshafen: Der Mittelblocker ist genauso lang wie Rivale Kromm. Günthör und Kromm sind damit ganze 42 Zentimeter länger als die Stuttgarter Libera Teodora Pusic (1,70 Meter).

    Bekannt für seine gefährlichen Aufschläge: Sebastian Kühner (Nr.10). (Foto: Sebastian Wells, sebastianwells.de)

    Harte Schläge

    Auf dem Weg nach Hannover werden sich viele Volleyball-Fans mit Geschwindigkeitsbegrenzungen herumärgern, in der TUI-Arena wird es das nicht geben – vor allem nicht, wenn Sebastian Kühner an den Aufschlag geht. Der Berliner Zuspieler hämmert sein Service mit bis zu 110 km/h auf die andere Feldseite.

    Alt vs. Jung

    VfB-Kapitän Simon Tischer ist mit 35 Jahren der erfahrenste Spieler der Supercup-Teams. Und einer der erfolgreichsten – denn Tischer war bereits Champions League-Sieger, viermal Deutscher Meister, fünf Mal Pokalsieger und lief 210 Mal für die Nationalmannschaft auf. Kurios: Der Zuspieler ist sogar drei Jahre älter als der neue BR Volleys-Coach Luke Reynolds.

    Das jüngste Team stellt Stuttgart mit einem Altersdurschnitt von 23 Jahren. Die zwei jüngsten Spielerinnen des Events kommen von den Allianz-Damen und Konkurrent Schwerin: Nika Daalderop und Sabrina Krause sind 18 Jahre jung.

    Sprungwunder

    Das muss man sich mal kurz vorstellen: VfB-Libero Markus Steuerwald (1,82 Meter) steht auf dem Boden, bei ihm auf den Schultern steht Teamkollege Athanasios Protopsaltis (1,80 Meter). Und trotzdem kommt BR Volleys-Diagonalangreifer Kyle Russell locker ran an die Spitze der zwei-Mann-Pyramide: Der US-Amerikaner springt so hoch, dass er seine Angriffe bei einer unglaublichen Höhe von 3,62 Metern auf den Gegner feuert. Das Netz im Männer-Volleyball hängt im Übrigen bei 2,43 Metern.

    International

    Die vier Mannschaften sind international gut aufgestellt: Spielerinnen und Spieler aus 17 verschiedenen Nationen werden auf dem Parkett der TUI-Arena auflaufen. Die größte Zahl an deutschen Spielern stellt Titelverteidiger Friedrichshafen mit acht Volleyballern, bei Schwerin stehen dafür gleich vier deutsche Nationalspielerinnen unter Vertrag.

    Supercup

    Der Supercup-Pokal kommt aus der berühmten Pokalschmiede Koch & Bergfeld Corpus. Das Bremer Traditions-Unternehmen fertigte beispielsweise die Champions League Trophäe, die Fußball-Meisterschale und den DFB-Pokal. Der Supercup ist 45 Zentimeter groß und hat einen Durchmesser von 24 Zentimetern. Er wiegt 3.650 Gramm und ist mit dem Supercup-Logo verziert. Kapitän Simon Tischer vom Premieren-Sieger 2016 VfB Friedrichshafen lobte die Trophäe: „Das ist endlich mal ein Pokal, aus dem man auch trinken kann.“

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** (13.00 Uhr Frauen: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart, ca. 15.30 Uhr Männer: Berlin Recycling Volleys vs. VfB Friedrichshafen) in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    06.10.2017 08:09
Supercup Showacts