• Schweriner Vorfreude auf Volleyball Supercup
    Supercup | VBL-News
    Am 8. Oktober wird der SSC Palmberg Schwerin erstmals beim Volleyball Supercup in Hannover dabei sein. Die Vorfreude bei den Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern ist riesig.

    Am 8. Oktober wird der SSC Palmberg Schwerin erstmals beim Volleyball Supercup in Hannover dabei sein. Die Vorfreude bei den Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern ist riesig. Und auch bei den Fans ist die Euphorie gewaltig. Allein 800 Fans in Gelb werden in der TUI Arena erwartet.

    Lauren Barfield (Nummer 11) freut sich auf den Volleyball Supercup 2017 (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de)Lauren Barfield (Nummer 11) freut sich auf den Volleyball Supercup 2017 (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de)

    Dass die erfolgsverwöhnten Schwerinerinnen im Jahr zuvor nicht bei der Berlin-Premiere auf dem Spielfeld zu sehen waren, hatte einen Grund. Denn es war den Norddeutschen in der Vorsaison nicht gelungen, die Meisterschaft oder den Pokal in ihre Landeshauptstadt zu holen. Das lief in der Saison 2016/17 anders. Mit 3:0-Siegen in der Playoff-Finalserie (Modus Best of 5) gegen den Allianz MTV Stuttgart machte der SSC Palmberg Schwerin den Gewinn der Deutschen Meisterschaft Ende April perfekt – und löste das Ticket für den Volleyball Supercup 2017.

    „Ich freue mich sehr darauf, um den Supercup zu spielen“, sagt Mittelblockerin Lauren Barfield (27). „Das ist ein großartiger Weg, die Saison reizvoll zu beginnen. Das wird ein Riesenspaß.“

    Wie groß das Vergnügen tatsächlich wird, hängt für die Fans des SSC Palmberg Schwerin natürlich vom Ausgang der Supercup-Partie gegen den Allianz MTV Stuttgart ab. Und die Volleyballerinnen aus Baden-Württemberg sind immer für eine Überraschung gut. Das zeigten sie bei der Supercup-Premiere im Jahr zuvor. Damals bezwangen sie den vorherigen Double-Gewinner aus Dresden mit 3:1 (25:20, 25:23, 24:26, 25:20).

    Deshalb wollen die Anhänger des Deutschen Meisters den Weg mit einer riesigen Fan-Schar ebnen. Die Euphorie ist nach dem Gewinn der Meisterschale gigantisch. Damit möglichst viele Zuschauer das Team aus Mecklenburg-Vorpommern in Hannover unterstützen, hat der SSC eine Vielzahl von Sonderbussen für den Volleyball Supercup 2017  [genauere Infos dazu gibt es auf der SSC-Homepage; Anm. der Redaktion] organisiert.

    „Wir sind zum ersten Mal bei diesem hochklassigen Event dabei und wollen den Cup natürlich gern in die Reihe unserer Erfolge aufnehmen“, sagt SSC-Präsident Johannes M. Wienecke.

    Eines ist sicher: Sollte dem SSC Palmberg Schwerin gleich im ersten Anlauf der Gewinn des Supercups glücken, wäre das für die Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns ein Auftakt nach Maß.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** (Frauen: SSC Palmberg Schwerin vs. Allianz MTV Stuttgart, Männer: Berlin Recycling Volleys vs. VfB Friedrichshafen) in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    19.07.2017 12:30
  • Große Namen, großer Sport und Supercup
    Supercup | VBL-News
    Am 8. Oktober findet der Volleyball Supercup 2017 in Hannover statt. Austragungsort ist die TUI Arena, die auf dem Weltausstellungsgelände der EXPO 2000 steht.

    Am 8. Oktober findet der Volleyball Supercup 2017 in Hannover statt. Austragungsort ist die TUI Arena, die auf dem Weltausstellungsgelände der EXPO 2000 steht.

    Am 8. Oktober ist Premiere: Die TUI Arena ist zum ersten Mal Austragungsort für den Volleyball Supercup (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de)Am 8. Oktober ist Premiere: Die TUI Arena ist zum ersten Mal Austragungsort für den Volleyball Supercup (Foto: Conny Kurth, kurth-media.de) 

    10.000 Volleyball-Fans können Anfang Oktober dabei sein, wenn sich die Volleyball-Stars zum ersten Mal in der größten Multifunktionshalle Niedersachsens präsentieren. Ob Gastronomie, Logen, Parkplätze, Sichtverhältnisse, Akustik oder Technik – die TUI Arena hat sich seit ihrer Eröffnung nach der Jahrtausendwende in nahezu allen Bereichen Bestnoten verdient.

    „Internationale Top-Stars wie die Scorpions, Pink, Rihanna, Tina Turner oder Elton John waren schon zu Gast in der Arena – aber auch damalige TV-Highlights wie ‚Wetten, dass..?‘ wurden hier produziert“, weiß Benjamin Chatton, der Geschäftsführer der TUI Arena, zu berichten. Im Sport diente die Veranstaltungsstätte beispielsweise dem Tennis Davis Cup, Handball-Länderspielen, Begegnungen der Deutschen Eishockey Liga sowie Handball-Bundesliga und großen Boxkämpfen als Zuhause. Damit reiht sich der Volleyball Supercup 2017 in eine Reihe hochkarätiger Veranstaltungen ein.

    Umso näher der Volleyball Supercup 2017 rückt, umso größer wird aber auch die Aufregung bei allen Beteiligten. Denn egal ob für den SSC Palmberg Schwerin und den Allianz MTV Stuttgart bei den Frauen oder die Berlin Recycling Volleys und den VfB Friedrichshafen bei den Männern – es geht um den ersten Titel nach der Sommerpause. Und auch bei den Veranstaltungsprofis der TUI Arena ist ein bisschen Lampenfieber zu spüren. „Natürlich ist die Anspannung für den Supercup besonders groß, da es eine Premiere werden wird“, so Chatton.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    12.07.2017 15:19
  • GfL Hannover ist Partnerverein des Supercups
    Supercup | VBL-News
    Am 8. Oktober treffen sich Deutschlands Volleyball-Stars in der TUI Arena. Und die GfL Hannover ist mittendrin im Geschehen.

    Am 8. Oktober treffen sich Deutschlands Volleyball-Stars in der TUI Arena. Und die GfL Hannover (Gemeinschaft für Leibesübungen an der Freien Waldorfschule Hannover e.V.) ist mittendrin im Geschehen. Denn die Niedersachsen sind „Offizieller Partnerverein des Volleyball Supercups 2017“, der zum ersten Mal in der Landeshauptstadt ausgetragen wird. Rund 40 Helferinnen und Helfer des Vereins werden dabei sein, wenn es zwischen dem SSC Palmberg Schwerin und Allianz MTV Stuttgart (bei den Frauen) sowie den Berlin Recycling Volleys und dem VfB Friedrichshafen (bei den Männern) um den ersten Titel der neuen Saison geht.

    NWVV-Präsident Klaus-Dieter Vehling übermittelte Wolf-Werner Lutze (GfL Hannover) die Nachricht, den Zuschlag als Supercup-Partnerverein bekommen zu haben (Foto: Nordwestdeutscher Volleyball-Verband)NWVV-Präsident Klaus-Dieter Vehling übermittelte Wolf-Werner Lutze (GfL Hannover) die Nachricht, den Zuschlag als Supercup-Partnerverein bekommen zu haben (Foto: NWVV)

    „Für unsere Volleyballerinnen und Volleyballer ist das eine schöne Gelegenheit, die Organisatoren der Veranstaltung zu unterstützen. Außerdem können wir die Top-Stars aus dem Volleyballsport hautnah erleben und mit ihnen in Kontakt kommen“, sagt  GfL-Jugendwart Wolf-Werner Lutze. „Als wir gelesen haben, dass der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband auf der Suche nach einem Partnerverein für den Volleyball Supercup 2017 ist, waren wir gleich Feuer und Flamme. Für uns war klar: Da wollen wir hin!“

    Die GfL Hannover ist einer der ältesten Volleyballvereine Deutschlands. „Wir haben über 400 Mitglieder“, erzählt Lutze, „bei uns geht es aber trotzdem sehr familiär zu. Und die Kinder und Jugendlichen, die zu uns kommen, haben die Möglichkeit, bis ans Lebensende bei uns zu spielen – entweder als Breiten- oder als Leistungssportler.“ Die GfL Hannover steht für eine hervorragende Jugendarbeit in allen Altersklassen – und zwar bei den Mädchen und Jungen. Lutze: „Wir haben aktuell neun Frauen-, sieben Herren- und zahlreiche Jugendteams.“

    Gerade für die jüngeren Spielerinnen und Spieler des Supercup-Partnervereins wird es sicher ein ganz besonderes Erlebnis sein, die Vorbilder vor Ort in Aktion zu erleben. „Vielleicht ist ja jemand dabei, der es dann später auch nach ganz oben schafft“, so Lutze. Wie zum Beispiel Jennifer Geerties: Die aktuelle Nationalspielerin erlernte einst auch in Niedersachsen das Volleyballspielen und reifte beim SCU Emlichheim zum Top-Talent. Geerties wird sich am 8. Oktober im Trikot des SSC Palmberg Schwerin präsentieren, mit dem sie Deutscher Meister geworden ist. Na, wenn das kein gutes Omen ist!

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    12.07.2017 15:18
  • Der VfB Friedrichshafen beim Supercup
    Supercup | VBL-News
    Mit der „Vital-Methode“ zum Erfolg! Das soll beim Supercup-Titelverteidiger VfB Friedrichshafen auch am 8. Oktober in der TUI Arena Hannover das Motto sein.

    Mit der „Vital-Methode“ zum Erfolg! Das soll beim Supercup-Titelverteidiger VfB Friedrichshafen (13-mal Deutscher Meister, 14-mal DVV-Pokalsieger, Champions League Gewinner 2007) auch am 8. Oktober das Motto sein, wenn die Häfler in Hannover gegen die BR Volleys antreten. Denn seit Coach Vital Heynen das Zepter vor der vorherigen Saison in die Hand genommen hat, weht am Bodensee ein frischer Wind. Heynen hat deutlich mehr als zuvor auf junge deutsche Spieler gesetzt. Das brachte dem VfB – im Zusammenwirken mit den Analyse- und Motivationsfertigkeiten des Trainers – Erfolge.

    Libero Markus Steuerwald jubelte Ende Januar mit seinen Mitspielern über den Pokalsieg (Foto: Nils Wüchner, nils-wuechner.de)Libero Markus Steuerwald jubelte Ende Januar mit seinen Mitspielern über den Pokalsieg (Foto: Nils Wüchner, nils-wuechner.de)

    Der erste Coup gelang Friedrichshafen in Berlin. Denn bei der Hauptstadt-Premiere des Volleyball Supercups im Oktober 2016 überraschte das Team vom Bodensee die Experten mit einem 3:0-Erfolg (25:16, 25:20, 25:21) gegen die BR Volleys. „Das hat uns Selbstvertrauen gegeben“, erinnert sich VfB-Libero Markus Steuerwald. „Wir konnten Volleyballdeutschland zeigen, dass wir auch mit einer jungen Mannschaft gegen die erfahrenen Berliner mithalten können. Da haben wir gleich gesehen, dass wir ein sehr gutes Jahr spielen können.“

    Das zeigte sich dann auch beim DVV-Pokalfinale Ende Januar – wieder gegen Berlin. Der VfB Friedrichshafen präsentierte sich in der SAP Arena in Mannheim extrem abgezockt und behielt fast immer, wenn es eng wurde, die Nerven. Der Lohn: Die Volleyballer aus der Zeppelinstadt holten sich vor über 10.000 Zuschauern mit 3:1 (33:31, 25:21, 25:27, 30:28) den Pokalsieg. Es war zwar schon der 14. Pokalerfolg der Friedrichshafener, doch die Freude darüber war groß, wie seit Langem nicht mehr.

    Der große Team- und Mannschaftsgeist zeigte sich auch in der Folge. Der VfB Friedrichshafen beendete die Hauptrunde auf Platz eins. Steuerwald: „Wir hatten Spaß und das nicht nur im Training und auf dem Feld, sondern auch außerhalb. Ausschlaggebend war auch, dass Vital Heynen alle Spieler im Laufe der Saison eingesetzt hat. Das ist gut für die Stimmung in der Mannschaft, denn alle fühlen sich zugehörig. In den Momenten, in denen die Starting-Six nicht so funktioniert hat, haben diejenigen, die reingekommen sind, der Mannschaft oft geholfen.“

    Nachdem die Bodensee-Volleyballer die BR Volleys viermal in Folge (Supercup, DVV-Pokalfinale und zweimal in der Hauptrunde) bezwungen hatten, kam es in den Playoff-Finals erneut zum „Duell der Giganten“. Das erste Spiel der Best-of-Three-Serie gewann der VfB, doch dann sicherten sich die Berliner mit zwei Siegen in Folge doch noch die Deutsche Meisterschaft. Woran das lag, wurde in Friedrichshafen noch nicht gemeinsam analysiert. „Ich denke, darüber wird noch gesprochen, wenn der Großteil der Mannschaft wieder zusammenkommt“, so Steuerwald.

    Der 28-Jährige stellt klar: „Ich habe immer gesagt, dass man nicht erwarten darf und dass es - über eine ganze Saison gesehen - eigentlich unmöglich ist, jedes Spiel gegen Berlin zu gewinnen.“ Er spekuliert: „Vielleicht war es am Ende die Unerfahrenheit in der Mannschaft. Oder es waren einige Momente, in denen die Berliner mit den älteren und wesentlich erfahreneren Spielern abgezockter waren. Eine Sache ist sicher: Wir werden daraus für die kommende Saison lernen.“

    Die erste Chance dazu bietet der Supercup in der TUI Arena. Steuerwald: „Wir wollen den Titel am 8. Oktober verteidigen. Die Zuschauer und Fans wissen mittlerweile, was für eine Art Volleyball wir spielen: mit großer Spielkontrolle, stark in der Abwehr und im Block.“ Steuerwald setzt jedenfalls auf die Erfolgsformeln von Vital Heynen. „Die Art und Weise, wie wir spielen, resultiert aus seinen Ideen. Wir trainieren so, wie er sich das vorstellt und können das dann im Spiel gut umsetzen. Die Fans in Hannover dürfen sich auf ein packendes Spiel freuen.“

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    05.07.2017 09:30
  • Supercup: Meister Berlin will Revanche nehmen
    Supercup | VBL-News
    Wenn die Berlin Recycling Volleys am 8. Oktober in der TUI Arena Hannover gegen den VfB Friedrichshafen antreten, dann gibt es nur eine Devise: Siegen!

    Wenn die Berlin Recycling Volleys am 8. Oktober in der TUI Arena Hannover gegen den VfB Friedrichshafen antreten, dann gibt es nur eine Devise: Siegen! Denn der Deutsche Meister ist ehrgeizig. Im letzten Jahr kassierten die Hauptstadt-Volleyballer ausgerechnet in ihrer Heimatstadt eine Niederlage im Supercup – und das, obwohl sie als Triple-Gewinner (Berlin holte sich in der Saison davor die Meisterschaft, den DVV-Pokal und den CEV Cup) als Favorit ins Spiel gegen Friedrichshafen gingen.

    Happy End: Die BR Volleys sind Deutscher Meister der Saison 2016/17 (Foto: Günter Kram)Happy End: Die BR Volleys sind Deutscher Meister der Saison 2016/17 (Foto: Günter Kram)

    Wir wurden kalt erwischt“, wirft Berlins Kapitän Robert Kromm einen Blick zurück. „Eigentlich waren wir in der Vorbereitung richtig gut drauf, aber Friedrichshafen ist an diesem Tag einfach stabiler als wir gewesen.“ In Zahlen hieß das 0:3 (16:25, 20:25, 21:25). Es war der erste Coup vom damals neuen Friedrichshafener Coach Vital Heynen, der sich zuvor als Trainer der Nationalmannschaft bereits zahlreiche Lorbeeren verdient hatte. Und es sollte nicht der letzte in der Saison bleiben.

    Kromm erinnert sich: „Wir wollten das schnell abhaken, es ging danach in der Hauptrunde der Meisterschaft gleich um wichtige Punkte. Wir wussten nach der Niederlage, wo wir stehen und haben uns kritisch hinterfragt. Im Nachhinein würde ich sagen, das hat uns geholfen. Die Supercup-Premiere in Berlin hat uns wachgerüttelt.“ Das sollte sich in der Folge zeigen, Berlin spielte in der Meisterschaft eine akzeptable Hauptrunde und zog darüber hinaus wieder ins DVV-Pokalfinale ein.

    Hier hieß der Gegner vor über 10.000 Zuschauern am 29. Januar in der SAP Arena in Mannheim erneut Friedrichshafen und wieder – denn auch in der Hauptrunde der Meisterschaft hatten die Volleyballer vom Bodensee gegen Berlin gewonnen – hieß es, die individuelle Stärke als Team aufs Spielfeld zu bringen. Doch die Niederlagen gegen den 13-fachen Deutschen Meister aus der Zeppelinstadt hatten Wunden hinterlassen. Die Satzergebnisse waren denkbar knapp, Friedrichshafen siegte trotzdem mit 3:1 (33:31, 25:21, 25:27, 30:28).

    Die eigenen Ansprüche fallen zu lassen, das kam für „Berlins Mannschaft des Jahres“ allerdings nicht in Frage. Gegen den TV Ingersoll Bühl (Viertelfinale) und die United Volleys Rhein-Main (Halbfinale) schafften die Hauptstädter den Einzug in die Final-Playoffs der Meisterschaft. Und auf internationaler Ebene gelang der Einzug ins Champions League Final Four in Rom. Zwar schrammten die Berliner in Italien knapp an der Bronzemedaille vorbei, doch sie kehrten erhobenen Hauptes nach Deutschland zurück.

    Ende gut, alles gut? Das musste sich jetzt in der Playoff-Finalserie (Best of Three) gegen Friedrichshafen zeigen. Und den Volleyballern vom Bodensee fehlte nach einem Heimsieg nur noch ein Erfolg, um die Meisterschale in die Höhe zu recken. Doch den BR Volleys gelang das Comeback: Zunächst rangen sie den VfB vor heimischer Kulisse in der Max-Schmeling-Halle vor knapp 8.000 Zuschauern mit 3:1 (24:26, 25:23, 25:16, 25:21) nieder, dann siegten sie in der „Höhle des Löwen“, in der ZF Arena in Friedrichshafen, mit 3:1 (25:22, 25:27, 25:20, 25:22).

    Damit war das Happy End perfekt. „Wir haben eine gute Saison gespielt und sehr gut zusammengearbeitet“, blickt Kromm zurück. „Das war eine enorme Energieleistung unseres Teams. Mit dem Meistertitel haben wir uns am Ende als Mannschaft selbst belohnt.“ Der Außenangreifer der BR Volleys weiß, wie wichtig die Deutsche Meisterschaft war. Kromm: „Gerade in einer Stadt wie Berlin, in der die Konkurrenz in der Gunst der Zuschauer groß ist, ist ein Titel quasi Pflicht.“

    An dem Erfolgsdruck wird auch Berlins neuer Cheftrainer Luke Reynolds wohl nichts ändern können. Aber der Gewinn des Supercups könnte die Gemüter in Berlin beruhigen. Für Kromm wäre ein Erfolg gegen den VfB Friedrichshafen aber auch aus anderen Gründen wichtig. „Wir wollen Revanche für die Niederlage im Vorjahr nehmen. Noch ein Sieg für Friedrichshafen – das wäre ja schon fast eine Supercup-Serie. Und da sage ich: Das gilt es zu verhindern“, so der 33-Jährige.

    Eintrittskarten (ab 15 Euro) für den Volleyball Supercup 2017** in der TUI Arena Hannover sind über www.ticketmaster.de (Tickethotline 01806-999 0000*) und www.eventim.de (01806-570070*) erhältlich.

    * (0,20 €/Anruf inkl. MwSt aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt aus den deutschen Mobilfunknetzen)

    ** Die Eintrittskarten für den Supercup gelten ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis um 05.00 Uhr des Folgetages im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover als Fahrausweise in den Verkehrsmitteln der GVH-Partner.

    04.07.2017 10:59
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